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Elisabeth Schmidl ist good at Klarheit.

Elisabeth Schmidl berĂ€t Menschen, die grĂŒnden, verĂ€ndern oder klug vorsorgen wollen – ohne Juristendeutsch, dafĂŒr mit Klarheit, Struktur und Weitblick. Ihre Beratung beginnt dort, wo Unsicherheit spĂŒrbar wird, und schafft Handlungsspielraum, bevor es kompliziert wird. Ein GesprĂ€ch ĂŒber Verantwortung, Vertrauen und die Kraft klarer Worte.

Elisabeth Schmidl

Wie bist du ursprĂŒnglich zur Rechtswissenschaft gekommen und was hat dich daran gereizt, AnwĂ€ltin zu werden?

Ich wollte schon frĂŒh verstehen, wie Entscheidungen im echten Leben rechtlich „halten“ – besonders dort, wo Menschen unter Druck stehen: bei GrĂŒndungen, Konflikten, VerĂ€nderungen. Mich hat gereizt, dass Recht nicht nur Theorie ist, sondern HandlungsfĂ€higkeit schafft. AnwĂ€ltin zu werden war fĂŒr mich der Weg, Menschen dabei zu helfen, kluge Entscheidungen zu treffen, bevor es kompliziert wird – nicht erst, wenn es brennt.

„Weil Menschen keine ‚FĂ€lle‘ sind. Sie haben Projekte, Ideen, Sorgen und oft wenig Lust auf Juristendeutsch. Ich arbeite lieber direkt, pragmatisch und auf Augenhöhe.“

Gab es einen Moment in deinem Werdegang, an dem dir klar wurde, dass du selbstÀndig arbeiten möchtest?

Ja. Als ich gemerkt habe, dass gute Beratung Zeit, Klarheit und Direktheit braucht und keine Umwege ĂŒber fĂŒnf Hierarchieebenen. SelbstĂ€ndig zu arbeiten heißt fĂŒr mich: schnell denken, klar sprechen und Lösungen bauen, die wirklich zum Leben meiner Mandant:innen passen.

Was hat dich dazu bewogen, dich auf eigene Mandant:innen einzulassen statt in großen Strukturen zu bleiben?

Weil Menschen keine „FĂ€lle“ sind. Sie haben Projekte, Ideen, Sorgen und oft wenig Lust auf Juristendeutsch. Ich arbeite lieber direkt, pragmatisch und auf Augenhöhe. Wenn jemand nach dem GesprĂ€ch sagt „Okay, jetzt verstehe ich es“, habe ich meinen Job gemacht.

Welche Art von FĂ€llen oder Menschen machen dir in deiner Arbeit besonders Freude?

Menschen, die etwas aufbauen oder verĂ€ndern wollen in ihrem Leben. GrĂŒnder:innen, Unternehmer:innen, aber auch Privatpersonen in wichtigen Lebensentscheidungen. Ich mag Situationen, in denen Recht Sicherheit gibt, statt Angst zu machen. Und ich mag es, wenn aus Chaos plötzlich Struktur wird – das ist fast therapeutisch.

„Recht nicht nur Theorie ist, sondern HandlungsfĂ€higkeit schafft. AnwĂ€ltin zu werden war fĂŒr mich der Weg, Menschen dabei zu helfen, kluge Entscheidungen zu treffen, bevor es kompliziert wird – nicht erst, wenn es brennt.“

Wie wĂŒrdest du deinen fachlichen Schwerpunkt heute beschreiben, ohne juristische Fachbegriffe zu verwenden?

Ich helfe Menschen dabei, Unternehmen rechtlich richtig zu starten und sauber zu fĂŒhren: von der GrĂŒndung ĂŒber VertrĂ€ge, Änderungen im Unternehmen bis hin zur Liquidation. Dazu kommen Themen rund um ArbeitsvertrĂ€ge, Gewerbefragen, Miete (z. B. Kurzzeitvermietung) sowie KaufvertrĂ€ge bei Immobilien oder Unternehmen.

Womit kommen GrĂŒnder:innen typischerweise zu dir, wenn sie das erste Mal anrufen?

Meist mit einem Mix aus Euphorie und Unsicherheit. Fragen wie: „Wir wollen loslegen aber machen wir das gerade richtig?“ Oder: „Brauchen wir das jetzt wirklich?“ Oft geht es um Rechtsform, erste VertrĂ€ge, Gewerbe, Pop-ups oder Kooperationen. Kurz gesagt: Wie starten wir smart, ohne uns spĂ€ter selbst im Weg zu stehen?

Was können AnwĂ€lt:innen ganz konkret fĂŒr Menschen tun, die gerade ein Unternehmen grĂŒnden oder darĂŒber nachdenken?

Ganz konkret: Ich gebe einen Leitfaden, welche Schritte jetzt wirklich wichtig sind und welche man oft ĂŒberschĂ€tzt. Ich unterstĂŒtze bei der Wahl der passenden Struktur, beim Aufsetzen und PrĂŒfen der wichtigsten VertrĂ€ge, bei Behörden-/Gewerbethemen und bei allem, was spĂ€ter sonst teuer werden kann (z. B. unklare Rollen, unklare Haftung, schlecht geregelte Zusammenarbeit). Ziel ist: rechtliche Klarheit, damit die Energie ins Business fließen kann.

Warum haben viele GrĂŒnder:innen Hemmungen, frĂŒh rechtliche Fragen zu stellen, und was wĂŒrdest du ihnen sagen?

Viele glauben, ihre Frage sei „zu klein“ oder sie haben Angst, dass Recht sofort kompliziert oder teuer wird. Ich wĂŒrde sagen: Gerade die frĂŒhen Fragen sind die gĂŒnstigsten. Ein kurzes GesprĂ€ch kann verhindern, dass man spĂ€ter VertrĂ€ge neu machen, Konflikte reparieren oder Strukturen mĂŒhsam umbauen muss. Und: Es ist mein Job, Dinge verstĂ€ndlich zu machen, nicht einschĂŒchternd.

„Viele glauben, ihre Frage sei ‚zu klein‘ oder sie haben Angst, dass Recht sofort kompliziert oder teuer wird. Ich wĂŒrde sagen: Gerade die frĂŒhen Fragen sind die gĂŒnstigsten.“

Wie schaffst du es, komplexe rechtliche Themen so zu erklÀren, dass sie auch ohne Vorwissen verstÀndlich sind?

Ich starte nie bei Paragraphen, sondern bei der RealitĂ€t: Was wollen Sie erreichen? Was darf auf keinen Fall passieren? Dann erklĂ€re ich die Logik dahinter in normaler Sprache und ĂŒbersetze das in eine Lösung. Mein Grundsatz ist: Wer das Ganze versteht, verliert sich nicht in Details.

Vielen Dank fĂŒr das tolle GesprĂ€ch!

NĂ€heres ĂŒber Elisabeth und ihre Arbeit erfĂ€hrt ihr hier. 

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