0 / 100

Elisabeth Schmidl ist good at Klarheit.

Elisabeth Schmidl berät Menschen, die gründen, verändern oder klug vorsorgen wollen – ohne Juristendeutsch, dafür mit Klarheit, Struktur und Weitblick. Ihre Beratung beginnt dort, wo Unsicherheit spürbar wird, und schafft Handlungsspielraum, bevor es kompliziert wird. Ein Gespräch über Verantwortung, Vertrauen und die Kraft klarer Worte.

Elisabeth Schmidl

Wie bist du ursprünglich zur Rechtswissenschaft gekommen und was hat dich daran gereizt, Anwältin zu werden?

Ich wollte schon früh verstehen, wie Entscheidungen im echten Leben rechtlich „halten“ – besonders dort, wo Menschen unter Druck stehen: bei Gründungen, Konflikten, Veränderungen. Mich hat gereizt, dass Recht nicht nur Theorie ist, sondern Handlungsfähigkeit schafft. Anwältin zu werden war für mich der Weg, Menschen dabei zu helfen, kluge Entscheidungen zu treffen, bevor es kompliziert wird – nicht erst, wenn es brennt.

„Weil Menschen keine ‚Fälle‘ sind. Sie haben Projekte, Ideen, Sorgen und oft wenig Lust auf Juristendeutsch. Ich arbeite lieber direkt, pragmatisch und auf Augenhöhe.“

Gab es einen Moment in deinem Werdegang, an dem dir klar wurde, dass du selbständig arbeiten möchtest?

Ja. Als ich gemerkt habe, dass gute Beratung Zeit, Klarheit und Direktheit braucht und keine Umwege über fünf Hierarchieebenen. Selbständig zu arbeiten heißt für mich: schnell denken, klar sprechen und Lösungen bauen, die wirklich zum Leben meiner Mandant:innen passen.

Was hat dich dazu bewogen, dich auf eigene Mandant:innen einzulassen statt in großen Strukturen zu bleiben?

Weil Menschen keine „Fälle“ sind. Sie haben Projekte, Ideen, Sorgen und oft wenig Lust auf Juristendeutsch. Ich arbeite lieber direkt, pragmatisch und auf Augenhöhe. Wenn jemand nach dem Gespräch sagt „Okay, jetzt verstehe ich es“, habe ich meinen Job gemacht.

Welche Art von Fällen oder Menschen machen dir in deiner Arbeit besonders Freude?

Menschen, die etwas aufbauen oder verändern wollen in ihrem Leben. Gründer:innen, Unternehmer:innen, aber auch Privatpersonen in wichtigen Lebensentscheidungen. Ich mag Situationen, in denen Recht Sicherheit gibt, statt Angst zu machen. Und ich mag es, wenn aus Chaos plötzlich Struktur wird – das ist fast therapeutisch.

„Recht nicht nur Theorie ist, sondern Handlungsfähigkeit schafft. Anwältin zu werden war für mich der Weg, Menschen dabei zu helfen, kluge Entscheidungen zu treffen, bevor es kompliziert wird – nicht erst, wenn es brennt.“

Wie würdest du deinen fachlichen Schwerpunkt heute beschreiben, ohne juristische Fachbegriffe zu verwenden?

Ich helfe Menschen dabei, Unternehmen rechtlich richtig zu starten und sauber zu führen: von der Gründung über Verträge, Änderungen im Unternehmen bis hin zur Liquidation. Dazu kommen Themen rund um Arbeitsverträge, Gewerbefragen, Miete (z. B. Kurzzeitvermietung) sowie Kaufverträge bei Immobilien oder Unternehmen.

Womit kommen Gründer:innen typischerweise zu dir, wenn sie das erste Mal anrufen?

Meist mit einem Mix aus Euphorie und Unsicherheit. Fragen wie: „Wir wollen loslegen aber machen wir das gerade richtig?“ Oder: „Brauchen wir das jetzt wirklich?“ Oft geht es um Rechtsform, erste Verträge, Gewerbe, Pop-ups oder Kooperationen. Kurz gesagt: Wie starten wir smart, ohne uns später selbst im Weg zu stehen?

Was können Anwält:innen ganz konkret für Menschen tun, die gerade ein Unternehmen gründen oder darüber nachdenken?

Ganz konkret: Ich gebe einen Leitfaden, welche Schritte jetzt wirklich wichtig sind und welche man oft überschätzt. Ich unterstütze bei der Wahl der passenden Struktur, beim Aufsetzen und Prüfen der wichtigsten Verträge, bei Behörden-/Gewerbethemen und bei allem, was später sonst teuer werden kann (z. B. unklare Rollen, unklare Haftung, schlecht geregelte Zusammenarbeit). Ziel ist: rechtliche Klarheit, damit die Energie ins Business fließen kann.

Warum haben viele Gründer:innen Hemmungen, früh rechtliche Fragen zu stellen, und was würdest du ihnen sagen?

Viele glauben, ihre Frage sei „zu klein“ oder sie haben Angst, dass Recht sofort kompliziert oder teuer wird. Ich würde sagen: Gerade die frühen Fragen sind die günstigsten. Ein kurzes Gespräch kann verhindern, dass man später Verträge neu machen, Konflikte reparieren oder Strukturen mühsam umbauen muss. Und: Es ist mein Job, Dinge verständlich zu machen, nicht einschüchternd.

„Viele glauben, ihre Frage sei ‚zu klein‘ oder sie haben Angst, dass Recht sofort kompliziert oder teuer wird. Ich würde sagen: Gerade die frühen Fragen sind die günstigsten.“

Wie schaffst du es, komplexe rechtliche Themen so zu erklären, dass sie auch ohne Vorwissen verständlich sind?

Ich starte nie bei Paragraphen, sondern bei der Realität: Was wollen Sie erreichen? Was darf auf keinen Fall passieren? Dann erkläre ich die Logik dahinter in normaler Sprache und übersetze das in eine Lösung. Mein Grundsatz ist: Wer das Ganze versteht, verliert sich nicht in Details.

Vielen Dank für das tolle Gespräch!

Näheres über Elisabeth und ihre Arbeit erfährt ihr hier. 

Kontakt

Wir freuen uns
von dir zu hören!

Introvertiert
Extrovertiert
Gewissenhaft
Flexibel
Offen
Beständig
Kooperativ
Kompetitiv
Impulsiv
Kontrolliert
Save Image bewerben
Dein Potential Objekt wir generiert.