Was wir in Europa, speziell in Deutschland und Österreich, tun müssen: Wir müssen dem Thema Trends und Innovation mehr Wertschätzung und Sorgfalt entgegenbringen. Wir sind so auf die aktuellen Themen fokussiert, dass wir keine Zeit und Ressourcen haben, uns mit der Zukunft auseinanderzusetzen. Das ist ein großes Problem. Natürlich ist es wichtig, das Operative am Laufen zu haben, und natürlich sind die fleißigen Ameisen wichtig. Aber wir brauchen auch Zeit und Ressourcen, um uns mit der Zukunft auseinanderzusetzen, und dafür braucht man Zukunftskompetenz. Wenn man versteht, wie Zukunft funktioniert, wie Trends und Innovationen funktionieren, dann ist das der erste Schritt. Und dann ist es logisch, Zeit und Ressourcen zu investieren. Gerade in der transformativen und konfusionsreichen Zeit, in der wir uns befinden, sind Tugenden, die auch Skills sind, wie Mut, Zuversicht und Neugier, wahnsinnig wichtig – neben den klassischen Themen wie Kreativität. Ein weiteres wichtiges Thema ist Kollaboration. Wer das meistert, hat einen der wichtigsten Skills für sich selbst und für Unternehmen. Kollaboration bedeutet, dass man gemeinsam etwas Neues, Cooles schafft. Das geht komplett durch die Decke, auch im Retail, wenn man sich “KITH” anschaut, die Luxusmarke aus New York – da ist die ganze Marge nur eine Kollaboration. Aber auch in Wirtschaftsverbünden, Geopolitik und bei Innovationen in Unternehmen ist Kollaboration entscheidend.